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Die Landshuter Hochzeit lebte nach dem Krieg erstmals 1950 wieder auf. Ein Jahr zuvor hatte der hier ansässige Zahnarzt Dr. Eisenreich zur Eröffnung der Bartholomädult einen Festzug organisiert, den eine Gruppe historischer Fanfarenbläser zu Pferd anführen sollte. Es konnten tatsächlich sechs Fanfarenbläser aufgetrieben werden, denen allerdings erst das Reiten - beim damaligen Reitlehrer Schwarz - beigebracht werden mußte. So war die Gruppe schließlich, mit alten Kostümen der einstigen herzoglichen Leibwache angetan, dem Festzug der Bartholomädult vorangeritten.
Bald danach begann die Gruppeneinteilung für die im Jahr darauf stattfindende Landshuter Hochzeit und man erinnerte sich an die Fanfarenbläser zu Pferd. Schnell war die Gruppe wieder zusammengestellt. Allerdings mußte noch ein Kesselpauker her und Lehrer Salisco konnte diesen Posten übernehmen. Diese Gründungsgruppe nannte sich damals noch "Herzogliche Fanfarenbläser mit Pauker zu Pferd", blieb in gleicher Besetzung lange Jahre aktiv und hat sich nach dem Fest 1963 aufgelöst. Sie wurde in neuer Besetzung fortgeführt.
(Auszug aus einem Bericht des damaligen Gründungsmitglieds Franz Schmuckermeier. Quelle: Landshuter Zeitung)
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